Mentalcoaching Sabine Schröder

Fastenzeit 18. Februar bis 4. April 2026

Vielleicht spürst du es selbst. Der Winter ist noch nicht ganz vorbei, aber die ersten Vorboten des Frühlings liegen bereits in der Luft. Genau in dieser Übergangszeit beginnt am 18. Februar 2026 die Fastenzeit, und zwar vierzig Tage bis zum 4. April, unterbrochen von sechs Sonntagen, die bewusst vom Fasten ausgenommen sind. Ich mag diesen Gedanken sehr, weil er uns daran erinnert, dass es nicht um Strenge geht, sondern um Bewusstheit. Nicht um Druck, sondern um einen natürlichen Rhythmus zwischen Reduktion und Atemholen.

Mehr als eine Tradition

Historisch ist die Fastenzeit eine christliche Vorbereitungszeit auf Ostern, verbunden mit Besinnung, Umkehr und innerer Reinigung. Doch jenseits religiöser Traditionen liegt darin eine zeitlose Wahrheit: Wir Menschen brauchen Phasen des Rückzugs, um uns neu auszurichten. In einer Welt, die ständig beschleunigt, ist bewusster Verzicht ein wahre Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Körperliche Detoxkur – sinnvoll, aber nicht alles

Viele nutzen diese Wochen für eine körperliche Reinigung. Saftkuren, Rohkostphasen oder spezielle Darmkuren können den Organismus entlasten und zweifellos zur Gesundheit beitragen. Der Körper profitiert davon, wenn wir ihm eine Pause gönnen und Gewohnheiten unterbrechen oder gar neue unterstützende Routinen starten.

Doch aus meiner Sicht ist das erst die Reinigung der Oberfläche. Die eigentliche Fastenkur ist eine mentale Detoxkur.

Die geistige Reinigung beginnt im Denken

Mentales Fasten bedeutet, die eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen und zu klären. Alles beginnt im Inneren. Jede Bewertung, jeder Ärger, jede kleine Abwertung entsteht zuerst in uns, lange bevor sie ausgesprochen wird. Vielleicht ist der radikalste Verzicht dieser Zeit nicht der auf Zucker oder Alkohol, sondern der bewusste Verzicht auf kleine Alltagslügen oder darauf, schlecht über andere zu reden.

Gerade das Lästern legt nicht nur eine Last auf den anderen, sondern schleicht sich wie eine nicht greifbare Unruhe in unser fein gesponnenes mentales Netzwerk. Oft erkennen wir den Zusammenhang erst später, wenn das Ungute auf uns zurückfällt und wir uns fragen, warum wir innerlich schwer geworden sind. Was wir denken, prägt unser emotionales Klima.

Wenn wir uns ständig über Nachbarn, Kollegen oder Familienmitglieder ärgern, nähren wir Gedankengut, das uns auf Dauer selbst schwächt. Unsere Stimmung sinkt, wir dimmen unser eigenes Licht, dabei ist Licht die Essenz unseres Leben. Ein so verändertes Milieu wirkt auf unser Nervensystem, unsere Energie und letztlich auch auf unsere körperliche Stabilität.

Harmonie als Grundlage von Resilienz

Vielleicht klingt das Wort „Schwingung“ für manche abstrakt, doch wir alle kennen das Gefühl, wenn ein Raum schwer wirkt oder wir selbst  aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn wir dauerhaft im Ärger oder im Urteil verharren, schwankt unsere Stabilität und als Folge sinkt unsere Abwehrkraft. Frieden im Herzen ist keine esoterische Idee, sondern eine Voraussetzung für Resilienz.

Mentales Fasten bedeutet deshalb auch, bewusst auf alles zu verzichten, was uns nach unten zieht. Nicht aus moralischem Druck, sondern aus Selbstfürsorge. Es geht darum, wieder in Harmonie mit sich selbst zu kommen.

Die sechs Sonntage – bewusste Atempausen

Die sechs fastenfreien Sonntage sind dabei kein Widerspruch, sondern Ausdruck von Weisheit. Sie erinnern uns daran, dass Veränderung nicht durch Härte entsteht, sondern durch Balance. Fasten darf fordern, aber es darf dich nicht brechen.

Ein Neubeginn in Leichgigkeit | hin zur puren Lebensfreude

Vielleicht ist die Fastenzeit 2026 für dich kein großes Ereignis, sondern eine klare Entscheidung. Weniger urteilen, weniger reagieren, weniger konsumieren und mehr beobachten. Mehr atmen und mehr bei dir bleiben.

Fasten ist kein Verdruss, es ist eine Einladung, dich selbst wieder klarer zu spüren. Und vielleicht beginnt echte Erneuerung genau dort, wo wir nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist reinigen.

❝ Was wir loslassen, klärt unseren Blick. Was wir denken, formt unser Leben. ❞
– Sabine M. Schröder

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